Sonntag, 25. Februar 2007

Tour nach Dublin

Nachdem ich Dublin nach meiner Ankunft am Mittwoch fluchtartig mit dem Bus in Richtung Dundalk verlassen hatte, bin ich am Samstag mit ein paar Studenten zurückgekehrt, im die Hauptstadt Irlands etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

("The Spire" ist das Wahrzeichen Dublins)

Pascal (einer meiner Mitbewohner), der schon einige Male dort war, stand uns dabei als privater Reiseführer zur Seite.

Zu Beginn haben wir eine kleine Sightseeing Tour gemacht. Die Innenstadt Dublins ist recht klein aber sehr schön anzusehen. Besonders fielen die vielen Straßenkünstler auf, die auf der teuersten Straße Europas „for free“ anzuschauen waren. Hier findet man viele kleine Läden und weniger große Einkaufszentren. Daneben natürlich viele kleine Pub’s.

Nicht fehlen durfte ein Besuch im Guinness Store House. Nach einem längeren Marsch in einen etwas abgelegenen Teil Dublins fanden wir es inmitten der Fabriken, welche sämtliches Guinness Bier der Welt produzieren. Das Museum bestand aus einer ausgebauten Fabrik mit sieben Etagen, die wirklich ALLES ausstellen, was Guinness zu bieten hat. Von den Zutaten und Produktion über Werbung – von Beginn an bis Heute –, dem „Guinness Buch der Rekorde“ bis hin zu einem Freibier mit einem tollen Blick über Dublin! Nach einer Gehirnwäsche wie toll Guinness doch ist, schien es sogar ganz gut zu schmecken.

Rein zufällig fand an diesem Tag ein Rugby Spiel zwischen England und Irland statt, welches wir in einem Pub voller Rugby-verrückter Irr … ähh Iren verfolgten. Neben Rugby erscheint Fußball schon fast sinnvoll… egal: die Fans machen immerhin das Spiel aus und so war die Atmosphäre im Pub der der Fußball WM ähnlich. Damit hat es sich gelohnt, 80 Minuten lang zu beobachten, wie sich scheinbar erwachsene Männer übereinander schmeißen, um einen eiförmigen Ball hinter die Linie zu befördern… (wie gesagt – daneben erscheint Fußball schon fast sinnvoll).

Glücklicherweise hat Irland gewonnen, weswegen der Weg zum Bus von einer friedlichen bis tw. euphorischen Menschenmengen besiedelt war. Dublin bei Nacht ist völlig anders und neu zu entdecken… aber schaut selbst:

Ach ja: es ist übrigens vielmehr eine Tatsache, als nur ein Klischee, dass es in Irland immerzu regnet. Selbst wenn die Sonne scheint, kann man getrost mit Regen rechnen… was mich unwillkürlich an eine Szene aus "Forrest Gump" erinnert: „… wir hatten Nieselregen, schöne dicke Tropfen, Regen von vorne, von der Seite, von oben und manchmal schien es sogar, als würde der Regen von unten kommen..." schöner hätte ich es auch nicht sagen können!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Es ist völlig unmöglich, daß Ballspiele sinnvoll sein können...

Ich will auch nach Dublin, aber sofort. In den Highlands liegt kein Schnee, es ist nichts los!

Viele Grüße vom Cat